Mazda MX-30 und Honda Jazz im Crashtest

E-Auto und Minivan geschrottet

Mazda MX-30 und Honda Jazz im Crashtest

Die beiden Japaner wurden unter den verschärften Euro NCAP-Bedingungen getestet.

Der VW ID.3 und der Toyota Yaris waren die ersten beiden Fahrzeuge, die den Euro NCAP-Crashtest mit deutlich  verschärften Vorgaben absolvieren mussten . Beide heimsten dabei die Bestnote von fünf Sternen ein. Nun haben der ÖAMTC und seine europäischen Partnerclubs zwei weitere Fahrzeuge unter den neuen Rahmenbedingungen geschrottet. Und auch der Mazda  MX-30  und der Honda  Jazz  gaben sich keine Blöße.

Jeweils fünf Sterne

Das Sicherheitsniveau der beiden Probanden aus Japan ist hoch: MX-30 und Jazz erreichten fünf Sterne. "Zunächst ist festzuhalten, dass beide Autos in Sachen Insassenschutz gut aufgestellt sind, sowohl was die Sicherheit für Erwachsene als auch jene für Kinder betrifft", fasst Max Lang, Fahrzeugsicherheitsexperte des ÖAMTC, zusammen. Das gelte für fast alle Unfallszenarien, die im Crashtest simuliert werden. Nur beim seitlich versetzten Frontalaufprall – das passiere häufig beim Zusammenstoß zweier Autos – habe sich beim Honda Jazz ein stark erhöhtes Verletzungsrisiko am Brustbereich des Fahrers gezeigt. Laut den Testern ist anzunehmen, dass dieses Problem dem relativ geringen Gewicht und der speziellen Frontstruktur des Autos geschuldet sei.

Honda mit besseren Assistenzsystemen

Beim Schutz für schwächere Verkehrsteilnehmer haben einmal mehr beide Testkandidaten Nachholbedarf. "Kommt es zu einem Zusammenstoß, gibt es an der Vorderkante der Motorhaube, den A-Säulen und Teilen der Windschutzschreibe viele Stellen, an denen sich Fußgänger schwer verletzen können", hält Lang fest. Zur Serienausstattung beider Autos gehören Assistenzsysteme, die dafür sorgen sollen, dass es erst gar nicht zu einem solchen Unfall kommt. Honda hat den Jazz hier sehr gut ausgestattet, im aktuellen Crashtest konnte das Fahrzeug eine Kollision mit Fußgängern oder Radfahrern in vielen Fällen (so z. B. auch nachts) verhindern. Derartige Systeme hat auch der Mazda, sie zeigten sich im Test allerdings als weniger zuverlässig. Insgesamt ist die Ausstattung mit Fahrerassistenten bei beiden Autos allerdings auf gutem Niveau.

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