Das kostet der "neue" VW Tiguan

Facelift-Version bestellbar

Das kostet der "neue" VW Tiguan

In Österreich kann die Facelift-Version des beliebten Kompakt-SUV ab sofort bestellt werden.

Kurz nachdem VW den Bestellstart des neuen  Golf 8 GTI und GTE  eröffnet hat, ist nun der weltweite Bestseller des deutschen Autobauers an der Reihe. Ab sofort kann nämlich auch die  Facelift-Version des Tiguan  bestellt werden. 2019 war das Kompakt-SUV mit rund 911.000 Exemplaren das gefragteste Modell der Marke und des gesamten VW-Konzerns.

Preise und Antriebe

Zu Beginn sind vier Motor-Getriebe-Varianten verfügbar. Die Preise beginnen bei 27.590 Euro. Dafür bekommt man den 130 PS starken 1,5-Liter-Turbo-Benziner mit 6-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb. Als weiterer Benziner steht zum Bestellstart der 1.5 TSI mit 150 PS - wahlweise mit 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) – zur Wahl. Hier geht es ab 34.160 Euro los. Zudem ergänzt zum Bestellstart ein 150 PS starker 2.0-TDI-Motor mit 7-Gang-DSG die Antriebspalette. Dieser kostet mit Frontantrieb mindestens 36.990 Euro, die Allrad-Version (4Motion) ist ab 39.990 Euro zu haben. Der beim Tiguan besonders beliebte Selbstzünder ist nun mit zwei nacheinander angeordneten separaten AdBlue-Einspritzsystemen sowie SCR-Katalysatoren ausgerüstet.

© Volkswagen

Ausstattungslinien

Neu konfiguriert und bezeichnet hat VW die Ausstattungslinien. Über dem Grundmodell mit der Ausstattungsbezeichnung „Tiguan“ folgt die Version „Life“. In der nächsten Ausstattungsstufe gabeln sich die Linien in „Elegance“ (edler) und „R-Line“ (sportlicher) auf. Zur Serienausstattung aller Tiguan Versionen zählen unter anderem LED-Scheinwerfer, Klimaanlage, das neue Multifunktionslenkrad und ein Infotainmentsystem mit mindestens 6,5-Zoll-Display. In der der Ausstattung „Life“ kommen Features wie „Light Assist“ (Fernlichtassistent), „ACC“ (automatische Distanzkontrolle), eine Dachreling oder eine Klimaautomatik („Climatronic“) und 17-Zoll-Alufelgen hinzu. Die Topausstattungen „Elegance“ und „R-Line“ teilen sich zudem serienmäßige Details wie die „IQ.LIGHT – LEDMatrixscheinwerfer“, das „Digital Cockpit“ (digitale Instrumente mit 10-Zoll-Bildschirmdiagonale), eine mehrfarbig einstellbare Ambientebeleuchtung und das Winterpaket inklusive beheizbarem Lenkrad. „Elegance“ verfügt darüber hinaus über eine elektrisch öffnende und schließende Heckklappe sowie eine in Silber eloxierte Dachreling. Zudem wirken sich die Top-Linien auch auf die Optik aus – wer einen eleganten Auftritt bevorzugt, nimmt den Elegance, sportliche Naturen werden mit der „R-Line“ glücklich.

© Volkswagen

Design

Optisch ist das Update des Tiguan unter anderem an der neu gestalteten Frontpartie zu erkennen. Hier schlägt er mit dem neuen Kühlergrill eine Brücke zum größeren Touareg. Die Motorhaube baut höher, der neue Grill samt LED-Scheinwerfern breiter. Letztere ziehen sich mit ihren seitlichen Augenliedern nun – wie beim  Golf 8  – weiter in die Kotflügel. Natürlich darf auch das neue VW-Emblem nicht fehlen. Die Schürzen wurden vorne wie hinten neu designt. Am Heck fällt der nun mittig unter dem Logo angeordnete Schriftzug „Tiguan“ auf. Dieses Stilelement kennen wir bereits vom  Arteon - und Passat-Facelift sowie vom aktuellen Golf.  Ebenfalls neu gestaltet wurde der 4Motion-Schriftzug am Heck der Allradvarianten. Wer einen besonders sportlichen Auftritt bevorzugt, kann zum 320 PS starken „R“-Modell greifen.  Hier gibt es u.a. eigenständige Stoßfänger, ein ebenfalls eigenständiger Diffusor im Heck, Radhausverbreiterungen und 21-Zoll-Leichtmetallräder. Vorerst hat VW die normale, 4,50 Meter lange Variante präsentiert. Der 4,70 Meter lange Tiguan Allspace, den es auch mit sieben Sitzen gibt, bekommt aber ebenfalls alle Neuerungen - nur die "R"-Version und der Plug-in-Hybrid bleiben dem kürzeren Modell vorbehalten.

© Volkswagen

Innenraum

Im Interieur orientiert sich der Tiguan ebenfalls am überarbeiteten Arteon. Wie beim viertürigen Coupé und Shooting Brake gibt es nun auch im Kompakt-SUV ein neues Touch-Modul für die Klimafunktionen. Neben Touch-Flächen kommen hier für die Gebläse- und Temperaturregelung beleuchtete Touch-Slider zum Einsatz. Über die Touch-Felder werden optional auch Funktionen wie die Sitz-, Heck- und Frontscheibenheizung bedient und das Klimamenü aufgerufen. Insgesamt dürfte das aber mehr ablenken als die bisherige Lösung mit Drehreglern. Positiv ist hingegen die Einführung des aktuellsten Infotainmentbaukastens (MIB 3). Zum erweiterten Funktionsspektrum des Systems gehören dank integrierter eSIM diverse Online-Dienste sowie Updates „over the air“. Je nach Ausstattung bieten die MIB3-Systeme zudem neue Features wie eine natürliche Sprachsteuerung, den Zugriff auf Streaming-Dienste sowie eine auch in der Cloud per „Volkswagen ID“ speicherbare und damit in anderen VW-Modellen abrufbare Personalisierung diverser Einstellungen (Klima, Radio, Sitze, etc.). Ebenfalls neu ist die nun kabellose Einbindung von Apple CarPlay und Android Auto. Im Basismodell gibt es analoge Instrumente, das virtuelle Kombiinstrument kostet extra. Der Touchscreen in der Mittelkonsole ist je nach Ausstattung bis zu 9,2 Zoll groß.

© Volkswagen

Antriebe

Neben aus anderen Modellen bekannten Benzin- und Dieselvarianten bekommt der Tiguan erstmals auch einen Plug-in-Hybridantrieb. Er soll es dem SUV erlauben, bis zu 50 Kilometer vollelektrisch zu fahren. Hier kommt der Antriebsstrang aus dem  Golf 8 GTE  mit einer Systemleistung von 245 PS zum Einsatz. Der Plug-In-Hybridantrieb besteht aus einem TSI-Vierzylinder-Aggregat mit 150 PS, einer 85 kW (115 PS) starken E-Maschine, einem 6-Gang-DSG-Getriebe sowie einer neuen Lithium-Ionen-Batterie. VW nennt den Antrieb hier "eHybrid". Einen rein elektrischen Tiguan wird es nicht geben - diesen Part übernimmt der  ID.4.

© Volkswagen

Die Selbstzünder starten künftig bei 122 PS, der Top-Diesel wird 200 PS leisten. Dazwischen schließt ein 150 PS Modell die Lücke. Bei den Benzinern beginnt die Basis bei 130 PS. Für einige Motorisierungen ist auch ein Doppelkupplungsgetriebe erhältlich. Zudem haben die Kunden teils die Wahl zwischen Front- und Allradantrieb. Top-Modell ist hier das neue R-Modell mit 320 PS und 420 Nm. Wie der neue Arteon R verfügt auch der Tiguan R über den neuen Allrad-Antrieb mit Torque-Vectoring. Über die serienmäßige Fahrprofilauswahl (Modi: „Comfort“, „Sport“, „Race“, „Individual“, „Offroad“, „Snow“ und „Offroad-Individual“) und den Slider für das DCC-Fahrwerk kann der Fahrer diverse Parameter beeinflussen. In den dynamischsten Modus „Race“ gelangt er auch per „R-Taste“ im neu entwickelten Multifunktionslenkrad des Tiguan R.

© Volkswagen

Assistenzsysteme

Bei den neuen Fahrassistenz- und Sicherheitssystemen hebt VW zwei Neuheiten besonders hervor. Zum einen das sogenannte IQ Light" Matrix-LED-Licht. Hier sollen 24 LED-Projektoren pro Scheinwerfer für eine intelligente Ausleuchtung der Straße sorgen. Zum anderen den "Travel Assist". Dieser bündelt verschiedene Fahrerassistenten zu einem teilautonomen System, das bis zu einer Geschwindigkeit von 210 km/h funktioniert.

Noch mehr Infos über VW finden Sie in unserem Marken-Channel.

Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen