Jaguar verpasst dem I-Pace ein Facelift
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Jaguar verpasst dem I-Pace ein Facelift
Jaguar verpasst dem I-Pace ein Facelift

Optik- & Technik-Upgrade

Jaguar verpasst dem I-Pace ein Facelift

Der in Graz gebaute Elektro-Crossover bekommt neue Features.

Jaguar schickt den  I-Pace  ins neue Modelljahr. Der in Graz gebaute Elektro-Crossover bekommt eine zusätzliche Lademöglichkeit und ein moderneres Infotainment-System. An der Leistung (400 PS) und der Reichweite (bis zu 470 km) ändert sich nichts. Außen weist lediglich das neue Finish des Kühlergrillgitters in Atlas Grey mit chromierten Pins auf die Auffrischung hin. Hinzu kommen neue Lackfarben wie Caldera Red, Portofino Blue und Eiger Grey. Für weitere Individualisierung sorgen zwei neue Pakete. Das „Bright Pack“ soll den noblen Anspruch unterstreichen. Beim „Black Pack“ sind das Jaguar-Logo, der Schriftzug und die Typenbezeichnungen in einem glänzendem Schwarz gehalten.

© Jaguar Land Rover

Neues Infotainment

Innen spendieren die Briten dem I-Pace u.a. das neue „Pivi Pro“ Infotainment-System, das er als erstes Jaguar Modell ins Feld führt. Laut dem Hersteller sei Pivi Pro dank der neuen Menüstruktur so einfach zu bedienen wie ein Smartphone. Darüber hinaus zeigt es dank verbesserter Elektroauto-Navigation an, wo sich die nächste freie Ladesäule befindet, wie teuer das Stromtanken dort ist und wie lange der Aufladevorgang aller Voraussicht nach dauert. Das System besteht aus einem 12,3 Zoll großen virtuellen Instrumentendisplay sowie zwei übereinander auf der Mittelkonsole angeordneten Touchscreens der Größen 10 Zoll bzw. 5 Zoll. Pivi Pro verfügt über eine sogenannte „Always-on“-Funktion und soll deshalb blitzschnell hochfahren und unmittelbar nach dem Einsteigen einsatzfähig sein. Der stärkere Prozessor soll für eine flüssigere Bedienung sorgen. Wie beim Smartphone lassen sich etwa hochauflösende 3D-Karten mit zwei Fingern verschieben und zoomen.

© Jaguar Land Rover

Ständig online

Optional bietet Jaguar für den I-Pace endlich auch ein induktives, unterhalb der „schwebenden“ Mittelkonsole angebrachtes Aufladepad für Smartphones an. Serienmäßig an Bord sind die Schnittstellen Apple CarPlay und Android Auto. Darüber hinaus kommt das Elektro-SUV serienmäßig mit einer separaten eSIM, sprich einer fest verbauten SIM-Karte. Somit gibt es auch Zugang zu Musikstreaming-Diensten wie Spotify, Deezer oder TuneIn sowie laufende Karten-, Wetter, Kalender- und Verkehrs-Updates. Mittels Software-Aktualisierungen „Over-The-Air“ (SOTA) bleiben die Navikarten stets auf dem neuesten Stand.

© Jaguar Land Rover

Assistenzsysteme und Komfortfeatures

Auch bei den aktiven Helferlein wird der I-Pace aufgerüstet. Das neue 3D-Surround-Kamera-System ermöglicht auf dem zentralen Display eine 360-Grad-Rundumsicht aus der Vogelperspektive. Den ClearSight-Innenrückspiegel kennen wir bereits aus dem facegelifteten XE. Er überträgt über eine in die Dachantenne integrierte Weitwinkel-Kamera das Bild des rückwärtigen Bereichs auf ein in das rahmenlose Spiegelgehäuse integriertes HD-Display. Mit einem kleinen Kippschalter am Spiegel kann der Fahrer zwischen der virtuellen und der herkömmlichen Spiegeleinstellung wechseln. Die neue Klimaautomatik heizt oder kühlt je nach Sitzbelegung jede der vier Innenraumzonen unabhängig voneinander. Zudem wird die Variabilität durch die neue teilbare Rückbank im Verhältnis 40:20:40 verbessert. Das überarbeitete Meridian 3D-Surround-Soundsystem verfügt über zwei zusätzliche Lautsprecher im Dachhimmel, womit nun insgesamt 16 Lautsprecher und ein Subwoofer bereitstehen.

© Jaguar Land Rover

Dreiphasige Lademöglichkeit

Für viele Interessenten dürfte jedoch folgende Neuerung von besonders großer Bedeutung sein. Der I-Pace erhält zum neuen Modelljahr endlich eine dreiphasige Lademöglichkeit mit Wechselstrom. Deshalb ist jetzt ein 11 kW Bordladegerät serienmäßig integriert. Das eröffnet den Fahrern den Zugang zum schnelleren Dreiphasen-Laden. Bei Anschluss an eine 11 kW Wandladestation können laut Jaguar pro Stunde bis zu 53 Kilometer Reichweite (nach WLTP-Standard) „aufgetankt“ werden. Zugleich gelingt ein kompletter Aufladevorgang in nun „nur“ noch 8,6 Stunden – damit geht sich ein Übernacht-Laden an einer entsprechenden Wallbox in der heimischen Garage aus. Auf einer längeren Reise können an einer 50 kW-Ladesäule in 15 Minuten 63 Kilometer, an einer 100 kW-Säule in der gleichen Zeit sogar bis zu 127 Kilometer nachgeladen werden, so der britische Hersteller.

© Jaguar Land Rover

Verfügbarkeit und Preis

Der überarbeitete I-Pace ist bereits bestellbar und startet bei 79.700 Euro. Positiv: Beim Elektro-Jaguar sind alle Servicekosten in den ersten drei Jahren, beziehungsweise 100.000 Kilometern eingeschlossen.

Noch mehr Infos über Jaguar finden Sie in unserem Marken-Channel.

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