Facelift für den Mini Countryman
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Facelift für den Mini Countryman
Facelift für den Mini Countryman

Auch mit Allrad & Plug-in-Hybrid

Facelift für den Mini Countryman

Britische BMW-Tochter frischt ihr erfolgreiches Kompakt-SUV auf.

Einige Monate nach der Auffrischung des  Clubman  vergönnt Mini nun auch dem  Countryman  das plangemäße Facelift. Damit profitiert auch das größte Modell der britischen BMW-Tochter von den jüngsten technischen Errungenschaften. Neben einer dezenten Überarbeitung des Designs gibt es auch Ergänzungen im Ausstattungsprogramm und Fortschritte in den Bereichen Bedienung und Vernetzung.

© Mini / BMW Group

Design

Für Mini hat sich der Countryman zu einer tragenden Säule entwickelt. Mittlerweile entfallen fast 30 Prozent der weltweiten Neuzulassungen der Marke auf das kompakte SUV. Am Design gibt es also wenig Änderungsbedarf. Deshalb muss man schon ganz genau hinsehen, um das Facelift-Modell zu erkennen. So weist der neugestaltete Kühlergrill, dessen individuelle Gestaltung von der Motorisierung abhängt, die für Mini typische hexagonale Kontur auf und wird von einem Chromrahmen eingefasst. Die neue Struktur der jetzt vollständig in Wagenfarbe lackierten Stoßfängerverkleidung passt gut zu den jetzt serienmäßigen und ebenfalls überarbeiteten LED-Scheinwerfern. Bei ihnen sticht vor allem das umlaufende Lichtband, das sowohl die Funktion des Tagfahrlichts als auch der Blinker übernimmt, ins Auge. Optional stehen adaptive Matrix-LED-Scheinwerfer zur Verfügung. An der Seitenansicht ändert sich bis auf die neuen Felgendesigns (16 bis 19 Zoll) nichts. Hinten gibt es u.a. eine neugestaltete Stoßfängerverkleidung. Highlight sind jedoch die aufrecht stehenden und von einem Chromrahmen eingefassten LED-Heckleuchten. Diese sind wie bei 3-Türer, 5-Türer,  Cabrio  und Clubman nun auch beim Countryman mit einer Leuchtgrafik im Union-Jack-Design verfügbar. Wie bei Mini üblich, ist der Individualisierungsspielraum groß. Neue Möglichkeiten für einen individuellen Look werden u.a. mit der Auswahl der Karosserielackierungen geschaffen. Die Farbvarianten White Silver metallic und Sage Green metallic sind neu im Angebot. Je nach Modellvariante können das Dach und die Außenspiegelkappen des „neuen“ Countryman alternativ zur Wagenfarbe auch in Schwarz, Weiß oder Silber lackiert werden. Bei Abmessungen und Platzangebot bleibt alles beim Alten. Durch das Umklappen der im Verhältnis 40:20:40 teilbaren Fondsitzlehne lässt sich das Gepäckraumvolumen von 450 auf bis zu 1.390 Liter erweitern.

© Mini / BMW Group

Innenraum

Im Interieur dürfen sich die Kunden über eine erweiterte Serienausstattung freuen. Sie beinhaltet jetzt bei allen Modellvarianten ein Sport-Lederlenkrad. Außerdem kann jetzt auch der Beifahrer die Sitzhöhe einstellen. Optional werden elektrisch einstellbare Sitze angeboten. Ebenfalls gegen Aufpreis ist für den neuen Countryman ein digitales Kombiinstrument erhältlich. Das hinter dem Lenkrad angeordnete Display weist wie im elektrischen  Mini Cooper SE  einen Durchmesser von 5,0 Zoll auf. Neu strukturiert wurde das Angebot der Audio- und Navigationssysteme. Die alternativ zur Basisausstattung verfügbaren Optionen Connected Media und Connected Navigation Plus beinhalten jeweils ein 8,8 Zoll großes Farbdisplay mit Touchscreen-Funktion im kreisrunden Zentralinstrument. Das serienmäßige Audiosystem bietet die Möglichkeit zur Nutzung von Audio-Streaming über eine Bluetooth-Verbindung und eine Freisprecheinrichtung mit USB-Schnittstelle. Weiters ist das kompakte SUV serienmäßig mit einer fest im Fahrzeug verbauten SIM-Karte ausgestattet. Damit lassen sich der Intelligente Notruf mit automatischer Ortung und Unfallschwereerkennung sowie die hauseigenen TeleServices nutzen. Zudem ist der Countryman nun „always online“ und ermöglicht daher auch eine Einbindung des Amazon-Sprachassistenten Alexa.

© Mini / BMW Group

Antrieb

Unter der Haube kommt ein weiterentwickeltes Motorenportfolio zum Einsatz. Positiv: Alle Modellvarianten des Countryman erfüllen damit schon jetzt die ab Jänner 2021 geltende Emissionsnorm Euro 6d. Neben den herkömmlichen 3- und 4-Zylinder Benzin- und Dieselmotoren gibt es auch weiterhin eine Plug-in-Hybridvariante. Für ein Plus an Traktion, sorgt das Allradsystem ALL4, das alternativ zur Kraftübertragung auf die Vorderräder als Option für vier Modellvarianten zur Verfügung steht. Die Kraft wird je nach Motorisierung und/oder Kundenwunsch per manuellem 6-Gang-Getriebe, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe oder 8-Gang-Automatik übertragen. Die Leistung der Benziner sieht wie folgt aus: 102 PS (One), 136 PS (Cooper) und 178 PS (Cooper S). Die Dieselmotoren leisten: 116 PS (One D), 150 PS (Cooper D) und 190 PS (Cooper SD). Die Facelift-Version des  306 PS starken Countryman John Cooper Works  folgt etwas später.

© Mini / BMW Group

Beim Plug-in-Hybrid wurde der  Antriebsstrang erst im Vorjahr überarbeitet . Der überarbeitete Cooper SE Countryman ALL4 verfügt serienmäßig über einen hybrid-spezifischen Allradantrieb. Er entsteht durch die Zusammenarbeit eines Dreizylinder-Ottomotors, der seine Kraft an die Vorderräder abgibt, und eines auf die Hinterräder wirkenden Elektrosynchron-Motors. Gemeinsam erzeugen die beiden Antriebseinheiten eine Systemleistung von 220 PS. Zur jüngsten für Plug-in-Hybrid-Modelle von BMWs eDrive Technologie gehört außerdem eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einem Brutto-Energiegehalt von 9,6 kWh. Damit erzielt der neue Plug-in-Countryman eine maximale elektrische Reichweite von 55 bis 61 Kilometern. Die Kraftübertragung erfolgt beim Teilzeitstromer über eine 6-Gang-Automatik.

© Mini / BMW Group

Verfügbarkeit

Die Faceliftversion des Mini Countryman ist in wenigen Wochen bestellbar. Derzeit gibt es noch keine Preise. Die Markteinführung dürfte im Sommer erfolgen.

Alle Infos zu den Mini-Modellen finden Sie in unserem Marken-Channel.

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