Große Allianz

Autobauer forcieren Wasserstoff-Antrieb

Daimler, BMW, Toyota, Honda, Hyundai, Shell sowie Linde und Air Liquide an Bord.

Eine Allianz aus Autoherstellern und anderen Weltkonzernen will dem Wasserstoff-Antrieb zum Durchbruch auf der Straße verhelfen. Daimler ( Mercedes /Smart), BMWToyota , Honda , Hyundai , der Gasehersteller Linde, der Ölmulti Shell und weitere Unternehmen haben sich zum Hydrogen Council zusammengeschlossen, wie sie auf dem Weltwirtschaftsforum 2017 in Davos mitteilten. Jährlich investieren sie 1,4 Mrd. Euro in die Technik.

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Wasserstoff wird in einer sogenannten Brennstoffzelle zu Strom umgewandelt, womit Elektromotoren in Autos angetrieben werden. In die Umwelt gelangt dabei lediglich Wasserdampf. Gegenüber Batterien hat Wasserstoff den Vorteil, dass höhere Reichweiten möglich sind und die Betankung mittlerweile ähnlich schnell vonstatten geht wie bei Benzin- und Dieselautos.

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Beitrag zur Erreichung der Klimaziele

Das Hydrogen Council will dabei helfen, die 2015 in Paris verabschiedeten Klimaziele zur Begrenzung der Erderwärmung zu erreichen. Zu Beginn wird die Initiative vom japanischen Autobauer Toyota und dem französischen Gasehersteller Air Liquide geleitet. "Ohne die Unterstützung von Regierungen ist dieses Projekt aber nicht möglich", sagte Toyota-Verwaltungsratschef Takeshi Uchiyamada in Davos. Air-Liquide-Chef Benoit Potier verwies auf den Ausbau des Tankstellen-Netzes.

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Bisher sind erst wenige Wasserstoff-Modelle in Großserie gegangen. Hyundai-Chef Chung Mong-koo sieht die Entwicklung aber positiv: "Es hat große Fortschritte bei der Brennstoffzellen-Technologie gegeben." Er sei zuversichtlich, dass die Technik schon bald konkurrenzfähig zu Benzin- und Dieselantrieben werde. "Wasserstoff ist eine der besten Antworten auf die Frage, wie man Energie speichern kann", sagte der Chef des französischen Multis Total, Patrick Pouyanne.

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Weitere Mitglieder

Die weiteren Mitglieder der Allianz sind der Motorradhersteller Kawasaki, der Energiekonzern Engie, der Rohstoffkonzern Anglo American sowie der Bahntechnik-Spezialist Alstom.

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