Ab sofort in Österreich

Startschuss für den Range Rover Velar

Viertes Modell der Marke setzt auf coole Optik und viel Ausstattung.

Ab sofort steht der jüngste Spross aus dem Hause Range Rover bei den heimischen Händlern. Mit dem Velar , der sich die technische Plattform mit dem Jaguar F-Pace teilt, bringen die Briten ein Nobel-SUV in den Handel, das die Lücke zwischen Evoque und Range Rover Sport schließt. In Österreich ist der bereits im Basismodell (18 Zöller, LED-Scheinwerfer, elektrische Vordersitze, Soundsystem, Sprachsteuerung, Keyless Entry etc.) ordentlich ausgestattete Velar ab 61.300 Euro zu haben. Beim Velar S geht es ab 69.100 Euro los. Hier sind neben 19-Zoll-Felgen auch schon ein Navigationssystem, eine Rückfahrkamera, eine Lederausstattung, belüftete und beheizbare Sitze sowie eine elektrische Heckklappe mit an Bord. Beim Velar SE (74.600 Euro) gibt es zusätzlich 20 Zöller, Matrix-LED-Scheinwerfer, interaktives Fahrerdisplay und da Fahrassistenz-Paket 1. In der ab 83.500 Euro erhältlichen Top-Version HSE dürfen sich Besitzer über 21 Zöller, 20-fach verstellbare Vordersitze, Meridian Surround-Soundsystem (825 W, 17 Lautsprecher inkl. Subwoofer), eine hochwertigere Lederausstattung sowie das Fahrerassistenz-Paket 2 freuen. Wem das noch nicht reicht, der kann zur limitierten „First Edition“ greifen. Diese schlägt mit stolzen 122.300 Euro zu Buche, lässt in Sachen Leistung, Komfort, Konnektivität und Optik aber keinerlei Wünsche mehr übrig.

© Jaguar Land Rover Die Linienführung orientiert sich an den derzeit so angesagten SUV-Coupés.

Design

Die Front orientiert sich zwar an der aktuellen Designlinie, wirkt aber dennoch eigenständig. Dafür sorgen vor allem die Voll-LED-Scheinwerfer - die schmalsten, die Land Rover jemals in ein Serienmodell integriert hat. Seitlich markieren neben den ausgestellten Radhäusern, den großen Rädern und der Coupé-haften Dachform vor allem die herausfahrbaren Türgriffe das Highlight. Sie tragen auch zum vergleichsweise niedrigen Luftwiderstandsbeiwert (cw = 0,32) des Velar bei. Damit ist der Neuling das aerodynamisch effizienteste Modell der gesamten Land-Rover-Geschichte. Über Geschmack lässt sich zwar nicht streiten, aber wir finden dass es der Brite optisch mit Konkurrenten vom Schlage eines Audi Q5, Mercedes GLC (Coupé), BMW X3/X4, Porsche Macan und Alfa Romeo Stelvio locker aufnehmen kann.

© Jaguar Land Rover Imposantes Hightech-Cockpit, das dennoch stilbewusst bleibt.

Innenraum und Ausstattung

Das Interieur des Velar bietet laut Range Rover dank des langen Radstandes von 2,87 Meter ein großzügiges Platzangebot. Selbst im Fond soll es auch für Großgewachsene eine ordentliche Kopf- und Kniefreiheit geben. Der Laderaum ist mit 673 Liter Volumen ebenfalls ordentlich dimensioniert. Auf wie viel das Volumen bei umgeklappten Rücksitzlehnen steigt, haben die Briten genau wie die exakten Abmessungen noch nicht verraten. Das Cockpit ist betont puristisch gestaltet. Hier wirkt wirklich alles auf das Wesentliche reduziert: Die Zahl der Schalter und Bedieneinheiten wurde auf ein Minimum beschränkt. Das neue Infotainment-System Touch Pro Duo trumpft gleich mit zwei hochauflösenden 10,2-Zoll-HD-Touchscreens - für Unterhaltung und Kontrollanzeigen - auf. Einer sitzt wie gewohnt oben im Armaturenbrett, der untere ist im vorderen Bereich der Mittelkonsole integriert. Hier ragen nur mehr die Drehregler für die Klimaautomatik und die Lautstärke heraus. Der runde Wählschalter für die Automatik fährt – wie bei allen Automatik-Modellen der Marke - erst nach dem Aktivieren der Zündung empor. Das klassische Kombiinstrument wurde ebenfalls durch eine volldigitale Variante ersetzt. Hier kann sich der Fahrer die Anzeigen auf seinen persönlichen Geschmack einrichten. Das sieht alles ziemlich futuristisch, aber dennoch extrem stimmig aus. Smartphone-Integration und ständige Online-Anbindung runden das hohe technische Niveau ab. Als Ausstattungslinien stehen Standard, S, SE und HSE zur Verfügung.

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Sicherheit und Assistenzsysteme

In Sachen Sicherheit gibt sich der Velar auch keine Blöße. So ist neben einem umfangreichen Rückhaltesystem und einer ganzen Armada an Airbags auch eine Fülle moderner Assistenzsysteme mit an Bord. Zu den Highlights zählen ein autonomer Notfall-Bremsassistent, die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stauassistent, ein Totwinkel-Spurassistent mit Annäherungssensor oder die Verkehrszeichenerkennung mit adaptivem Geschwindigkeitsbegrenzer.

© Jaguar Land Rover So schmale LED-Scheinwerfer hatte bisher kein Modell der Marke.

Antrieb

Wie jeder Range Rover (mit Ausnahme des frontgetriebenen Evoque) soll auch der Velar trotz seiner edlen Anmutung im Gelände eine Macht sein. Deshalb setzt er auf den bekannten, äußerst hochentwickelten Allradantrieb der Marke inklusive der Steuerelektronik Intelligent Driveline Dynamics (IDD) sowie eine für Geländeeinsätze optimierte Karosseriegeometrie. Wem das noch nicht reicht, bekommt optional eine Luftfederung rundum sowie die Terrain Response 2 Automatik oder die Offroad-Geschwindigkeitsregelung All Terrain Progress Control (ATPC). Dann gibt es eine Bodenfreiheit bis zu 251 Millimeter und eine Watttiefe bis 650 Millimeter (Stahlfederung: 600 mm).

© Jaguar Land Rover Das farblich abgesetzte Dach setzt zusätzlich Akzente.

Motoren

Das Motorenprogramm des Velar besteht aus sechs Diesel- und Benzintriebwerken, die serienmäßig an den permanenten Allradantrieb und die aus den Brüdern bekannte ZF-8-Gang-Automatik gekoppelt sind. Das Leistungsspektrum der Vierzylinderdiesel reicht von 180 PS bis 240 PS – bei 500 Nm Drehmomentmaximum. Gesellschaft erhalten die Selbstzünder zunächst von einem neuen Vierzylinder-Benzinmotor aus der Ingenium-Reihe, der 250 PS Leistung unter anderem für einen 6,7-Sekunden-Sprint von 0 auf 100 km/h nutzt. Später im Jahr folgt dann eine noch stärkere Version des Benziner-Triebwerks mit 300 PS. Neben diesen Vierzylindern ist der neue Range Rover auch mit den Sechszylindern des Hauses verfügbar - zum Beispiel in Gestalt des 300 PS starken 3,0-Liter-V6-Twinturbo-Diesels, der sich mit einem Drehmomentmaximum von 700 Nm auch hervorragend als Zugfahrzeug eignet (bis zu 2,5 Tonnen Anhängelast). Wer es noch sportlicher will und dabei nicht auf den Verbrauch schauen muss, wird mit dem 380 PS V6-Kompressor-Benziner bedient. So gerüstet, stürmt das SUV in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und läuft bei 250 km/h in den elektronischen Begrenzer.

© Jaguar Land Rover Der lange Radstand sorgt vorne wie hinten für gute Platzverhältnisse.

Mehr Infos über Land Rover / Range Rover finden Sie in unserem Marken-Channel.


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