Autonomer Prototyp

Nissan Roboterauto fährt durch Tokio

Besitzer muss nur das Ziel in das Navigationssystem eingeben.

Nissan hat nun einmal mehr untermauert, dass der Konzern beim autonomen Fahren ganz vorne mit dabei ist. Konkret haben die Japaner nun einen selbstfahrenden Prototyp ihrer Luxus-Tochter Infiniti durch Tokio fahren lassen. Die Testfahrt spielte sich dabei auf öffentlichen Straßen der Millionenmetropole ab.

© Nissan

„ProPILOT“ System

Der Nissan Versuchsträger ist mit der dritten Generation des „ProPILOT“ Systems ausgestattet. Die Technologie ermöglicht autonomes Fahren im Stadtverkehr sowie auf Autobahnen und nimmt ihre Arbeit auf, sobald der Fahrer den gewünschten Zielort im Navigationssystem festlegt. Danach heißt es einfach zurücklehnen. Das System soll, wie berichtet, 2020 auf den Markt kommen.

Menschenähnliches Fahrgefühl

In dem modifizierten Modell, das in Österreich als Infiniti Q50 auf dem Markt ist, stecken zahlreiche Hightech-Features: Mit zwölf Sonaren, zwölf Kameras, neun Millimeterwellen-Radars, sechs Laserscannern und hochauflösendem Kartenmaterial analysiert das System selbst komplexe Szenarien in Echtzeit. Wie das Video zeigt, navigiert das Fahrzeug sehr ruhig durch den anspruchsvollen Stadtverkehr – auch über vielbefahrene Kreuzungen. Das Zusammenspiel von Software und Hardware meistert auch Hindernisse auf der Straße. Laut Nissan ist das Fahrgefühl schon jetzt sehr menschenähnlich.

© Nissan

Leaf, Qashqai und X-Trail ab 2018 teilautonom

Kunden können dieses Fahrgefühl in abgeschwächter Form aber schon früher erleben. Im Jänner kommt in Österreich der neue Leaf auf den Markt. Dieser ist mit dem ProPILOT System der ersten Generation bei Bedarf teilautomatisiert im einspurigen Autobahnverkehr unterwegs. Ab 2018 wird die Technik zudem auch für die Crossover Qashqai und X-Trail verfügbar sein.

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Technik auch in London getestet

Vor einigen Monaten ist Nissan bereits mit einem autonomen Leaf (Auslaufmodell) durch London gefahren.

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