Renault-Sportler

Weitere Infos vom neuen Mégane R.S.

Franzose setzt als erstes Modell des Segments auf eine Allradlenkung.

Im Rahmen des Formel-1-Grand-Prix von Monaco hat Renault erste Infos vom kommenden Mégane R.S. verraten. Nun wird diese Appetithäppchen-Taktik fortgesetzt. Damit wollen die Franzosen den Fans die Wartezeit auf den neuen Kompaktsportler verkürzen. Weltpremiere feiert er am 2. September 2017 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt. In den Handel kommt der neue Mégane R.S. im ersten Quartal 2018.

© Renault Die weit in die Heckklappe reichenden Rückleuchten stammen vom normalen Mégane.

Premiere für das Segment

Laut den neuen Informationen wird der flotte Franzose als erster Kompaktsportler seiner Leistungsklasse mit einer Allradlenkung verfügbar sein. Bei Renault heißt dieses System 4Control. Außerdem stehen ab Marktstart ein Schaltgetriebe und das Doppelkupplungsgetriebe EDC zur Wahl. Darüber hinaus werden zwei Fahrwerksvarianten erhältlich sein: ein Sportfahrwerk und ein Cup-Chassis. Obwohl die Prototypen bei den abschließenden Testfahrten noch stark getarnt sind, können bereits Rückschlüsse auf das Design gemacht werden. Zu den modellspezifischen Elementen zählen die größeren Lufteinlässe, große Räder, ausgestellte Radhäuser sowie die "Renault Sport"-typischen LED-Zusatzscheinwerfer im Zielflaggendesign. Hinten stechen der große Diffusor und der Dachkantenspoiler ins Auge.

>>>Nachlesen: Erste Infos vom neuen Renault Mégane R.S.

4Control

Die Allradlenkung soll vor allem die Lenkpräzision sowie die Dynamik erhöhen und darüber hinaus für eine höhere Fahrsicherheit sorgen. Abhängig von der Fahrgeschwindigkeit schlagen die Hinterräder in die entgegengesetzte oder gleiche Richtung wie die Vorderräder ein. Damit bietet der Mégane R.S. auf kurvenreichen Strecken eine gesteigerte Agilität. Die aktive Hinterradlenkung erlaubt außerdem eine direktere Lenkübersetzung für die Vorderachse. Somit verringert sich der Lenkaufwand, weshalb der Wagen spontaner reagiert.

© Renault Bei den flotten Testfahrten hebt der Mégane R.S. auch schon einmal ab.

Fahrwerk

Das „normale“  Sportfahrwerk des Mégane R.S. ermöglicht laut den Ingenieuren ein sportliches Fahrverhalten ohne Abstriche beim Fahrkomfort im Alltag. Das Cup-Chassis sei dagegen maßgeschneidert für schnelle Rundenzeiten auf der Rennstrecke. Wer die Sportabteilung von Renault kennt, weiß, dass die Jungs keine leeren Versprechungen machen. Fahrdynamisch wird der neue R.S. also sicher zu den Besten seiner Klasse zählen. Angaben zur Leistung und  zu genauen technischen Daten gibt es nach wie vor (leider) nicht. Beim Vorgänger sorgte ein bis zu 273 PS starker 4-Zylinder-Turbo-Benziner für Vortrieb. Schwächer dürfte der Nachfolger ziemlich sicher nicht werden.

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