Prototyp im Härtetest

Hier fährt Mercedes' erstes Elektro-SUV

Neuer Stromer absolviert gerade seine finalen Testfahrten.

Wie berichtet, kommt das erste Mercedes-Modell der neuen Elektromarke EQ 2019 in den Handel. Konkret wird es sich dabei um das rein elektrisch angetriebene SUV EQC, das auf dem GLC basiert, handeln. Beim Marktstart trifft der Newcomer auf Konkurrenten wie Jaguar I-Pace (ab rund 78.000 Euro), Audi e-tron (ab rund 85.000 Euro) und Tesla Model X (ab rund 92.000 Euro). Preislich wird sich der EQC mit Sicherheit an diesen Gegnern orientieren.

Bis zu 700 km Reichweite

In den letzten Monaten hat Mercedes immer wieder neue Informationen zu seinen EQ-Plänen verraten. So steht mittlerweile fest, dass die Elektro-SUVs in den USA vom Band laufen werden. Als zweites Modell wird ein kompakter Stromer auf Basis der neuen A-Klasse (EQA) starten. Vom EQC wird es verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Batteriegrößen geben. Schon die kleinste Version soll eine Reichweite von rund 500 km bieten. Später sollen bis zu 700 Kilometer möglich sein. Nun hat die Marke mit dem Stern ein Video veröffentlicht, dass einen EQC-Prototyp im winterlichen Härtetest am Polarkreis zeigt:

Potenter Stromer

Trotz Tarnung ist gut erkennbar, dass sich das Serienmodell optisch stark an der 2016 präsentierten Studie orientieren wird. Im Showcar waren zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 300 kW (407 PS) und 700 Nm Drehmoment verbaut. Im Serienmodell - und im getesteten Prototyp - dürfte die Performance ähnlich potent (oder sogar noch potenter) ausfallen. Im Video ist erkennbar, wie gut der EQC selbst auf Schnee und Eis beschleunigt. Da jeweils ein Elektromotor an einer Achse sitzt, verfügt das SUV über Allradantrieb. Das Drehmoment liegt wie bei allen Elektroautos ab der ersten Umdrehung an. Der Testfahrer scheint viel Spaß mit dem Prototyp zu haben. Da werden auch die frostigen Temperaturen von bis zu minus 35 Grad zur Nebensache.

Noch mehr Infos über Mercedes finden Sie in unserem Marken-Channel.

Fazit

Mercedes ist mit dem EQC etwas später als die europäische Konkurrenz von Jaguar und Audi dran. Teslas Model X ist schon länger auf dem Markt. Dennoch dürfte das Elektro-SUV noch früh genug in den Handel kommen. Zum einen startet der e-tron auch erst Ende 2018, zum anderen ziehen die Verkaufszahlen von reinen Elektroautos erst langsam an. Und Konkurrenten wie BMW und Porsche steigen noch später in das Segment der Elektro-Crossover ein. BMW plant für 2020 einen elektrischen X3 und ob bzw. ab wann Porsche den  Mission E Cross Turismo  tatsächlich baut, steht noch nicht einmal fest.

>>>Nachlesen:  Mercedes baut sein E-SUV in den USA

>>>Nachlesen: Mercedes E-SUV mit bis zu 700 km Reichweite

>>>Nachlesen: So kommt die elektrische A-Klasse

>>>Nachlesen: Mercedes greift mit dem EQC Tesla voll an

Posten Sie Ihre Meinung

Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu.