BX5, BX6 & BX7

Borgward startet große SUV-Offensive

Comeback soll dank mehreren Geländegängern erfolgreich verlaufen.

Der deutsch-chinesische Autobauer Borgward will wieder Autos in Deutschland bauen. Noch heuer soll eine Entscheidung über einen Produktionsstandort in Deutschland fallen, sagte Vorstandschef Ulrich Walker im Rahmen des Genfer Autosalon 2016 (Publikumstage 3. bis 13. März). Derzeit werde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. Borgward will jährlich zwei Modelle auf den Markt bringen. Ziel sei es nach wie vor, mittelfristig mehr als 500 000 Autos pro Jahr zu verkaufen, so Walker. In Genf stellt der Autobauer wie berichtet das Kompakt-SUV BX5 vor, das gegen VW Tiguan , Kia Sportage , Toyota C-HR , Seat Ateca , Ford Kuga und Co. antreten soll. Darüber hinaus wird auch Die SUV-Coupé-Studie BX6 gezeigt, die auf das Konzept des BMW X4 setzt.

© Borgward Der BX5 wildert im Segment der kompakten SUVs.

BX7-Produktion angelaufen
Borgward baut seine Autos bislang in Peking. Dort wird derzeit die Nullserie des sportlichen Geländewagens BX7 produziert, der in Asien noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Der Europastart ist für 2017 geplant. Die Fabrik in Peking, die Borgward für seine Zwecke umgebaut hat, stammt vom chinesischen Lastwagenhersteller Foton, der Hauptaktionär bei Borgward ist. Weltweit beschäftigt der Autohersteller inzwischen 2500 Menschen, 50 davon in Stuttgart.

© Borgward Der BX6 setzt wie der BMW X4 auf eine coupéhafte Dachlinie.

Hybrid- und Elektrovariante
Das erste Modell der in den 1960er Jahren pleitegegangenen und nun wiederbelebten Marke soll noch im ersten Halbjahr in China auf den Markt kommen. In rund 80 Städten seien inzwischen Händlerverträge geschlossen worden, sagte Walker. Auf der Automesse in Peking im April will Borgward den Preis bekannt geben. Das Modell wird erst in Indien und Brasilien angeboten, bevor es nächstes Jahr in Europa zu kaufen sein wird. In Europa soll der BX7 als Hybrid- und Elektrovariante auf den Markt kommen.

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