Massenproduktion angekündigt

BMWs günstigere E-Autos starten 2020

Elektroautos sollen in den nächsten Jahren um zweistelligen Prozentsatz günstiger werden.

BMW  hat zuletzt zwar den Bau seines  Tesla-Killers i4 , der 600 km Reichweite bieten soll, bestätigt und sich heuer das ambitionierte Ziel gesteckt,  140.000 elektrifizierte Autos  (reine E-Autos und Hybride) verkaufen zu wollen, mit einem sofortigen Durchbruch der Stromer rechnet das Unternehmen aber nicht. Deshalb wollen die Münchner "erst" 2020 mit der Massenproduktion von Elektroautos beginnen. Die E-Autos der aktuellen, vierten Generation ließen sich dafür noch nicht kostengünstig genug bauen, sagte Vorstandschef Harald Krüger (Bild oben mit dem  Concept M8 Gran Coupé ) in einer Analystenkonferenz. "Wir wollten auf die fünfte Generation warten, um bei den Kosten wettbewerbsfähiger zu sein."

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Deutlicher Kostenvorteil

Krüger bezifferte den Kostenvorteil der nächsten Elektro-Technologie-Generation gegenüber der heutigen auf einen zweistelligen Prozentsatz. Was die Fahrzeuge teuer macht, ist der Verbrauch von Rohstoffen wie Kobalt für die Batterien. BMW investiert einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die  Forschung an Batteriezellen . Auch VW geht davon aus, seine I.D.-Reihe und die weiteren Konzern-Modelle, die auf dem neuen modularen Elektrobaukasten basieren,  günstig anbieten zu können .

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BMW plant 12 reine Elektroautos

BMW baut elektrifizierte Fahrzeuge bereits in weltweit zehn Fabriken, doch die meisten davon sind Hybridmodelle. Bis 2025 will der Münchner Autobauer 25 weitere elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen, davon zwölf mit reinem Batterie-Antrieb. Von 2020 an kann BMW nach eigenen Angaben alle Autos wahlweise mit reinem Elektro-, Hybrid- oder Verbrennungsmotor produzieren. Der Autobauer hat neben dem reinen Stromer i3/i3s derzeit acht Modellreihen mit Plug-in-Hybrid - u.a. den i8 (Roadster), 530e iPerformance, X5 xDrive 40e, 330e (Bild oben) und 225xe - auf dem Markt.

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