SUV-Flaggschiff

Ford verpasst dem Edge ein Facelift

Der große Crossover wird optisch und technisch aufgefrischt.

Auf der Detroit Auto Show 2018 hat Ford den überarbeiteten Edge und dessen neue ST-Ausführung bereits gezeigt. Dabei handelte es sich jedoch um die US-Version des SUVs. Auf dem Genfer Autosalon 2018 (8 bis 18. März) feiert nun die Europa-Variante ihre Weltpremiere. Dabei zeigt sich, dass Ford den Edge in Sachen Optik und Technik ordentlich überarbeitet hat.

© Ford

Design

Der Edge ist das größte SUV das Ford in Europa anbietet. Darunter rangieren der  EcoSport  und der  Kuga . Zu den auffälligsten Merkmalen der Facelift-Version gehört der breitere Kühlergrill, der für jede der vier Ausstattungslinien (Trend, Titanium, Vignale und ST-Line) speziell gestaltet wurde. Scheinwerfer und Heckleuchten verwenden jetzt LED-Technik. Die neu geformte Motorhaube lässt den Edge ziemlich markanter auftreten. Bei der auf den Fotos gezeigten ST-Line steht optisch die Dynamik im Fokus. Hier sind die Schutzleisten für Türen und Karosserie sowie der Dachkantenspoiler in Wagenfarbe lackiert, während der obere Kühlergrill inklusive Querstreben und Rahmen ein schwarzes Finish erhalten. Hinzu kommen 20-Zoll-Aluräder (optional 21-Zoll) sowie eine Doppelauspuffanlage mit Chrom-Blenden.

Innenraum und Ausstattung

Im Cockpit geht es nun edler und übersichtlicher zu. Mit dem Multimediasystem Ford SYNC 3 (inklusive Apple CarPlay und Android Auto) lassen sich eingebundene Smartphones sowie Audiofunktionen, Navigation und Klimatisierung des Fahrzeugs wahlweise per Sprachbefehl oder über den 8-Zoll-Touchscreen bedienen. Eine induktive Ladeschale für kompatible Handys ist nun ebenfalls verfügbar. Eine elektronische Feststellbremse ersetzt den Handbremshebel und schafft Raum für einstellbare Cupholder und eine Ablagebox. Am virtuellen Kombiinstrument können die Anzeigen für die Geschwindigkeit, die Drehzahl und weitere Fahrzeuginformationen nach persönlichen Vorlieben angeordnet werden. Auf Wunsch gibt es auch ein Premium-Soundsystem (B&O PLAY), ein Panorama-Glasdach, heiz- und kühlbare Vordersitze, beheizbare Vorder- und Rücksitze sowie ein beheizbares Lenkrad. Die Serienausstattung des ST-Line bietet u.a. zehnfach elektrisch verstellbare Teilledersitze mit roten Ziernähten, perforierte Bezüge und rote Nähte für das Lederlenkrad und den Schaltknauf (für die Versionen mit manuellem Getriebe), eine Sportpedalerie aus Aluminium sowie einen schwarzen Dachhimmel.

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Assistenzsysteme

Das überarbeitete europäische SUV-Flaggschiff von Ford bietet auch neue Assistenzfunktionen. Konkret werden die bisherigen Systeme auf Wunsch um drei weitere ersetzt: Post-Collision-Assist (bremst das Auto nach einem Unfall bis zum Stillstand ab), Ausweich-Assistent (aktive Lenkunterstützung bei kritischen Ausweichvorgängen) und Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage. Letztere bietet in Kombination mit dem Achtgang-Automatikgetriebe zusätzlich einen Stop und Go und Fahrspur-Pilot für teilautonomes Fahren. Zu den weiteren Helferlein, die Kamera-, Radar- und Ultraschall-Sensoren nutzen, zählen u.a. adaptive LED-Scheinwerfer, Toter-Winkel-Assistent, intelligenter Geschwindigkeitsbegrenzer, Fahrspur-Assistent, Pre-Collision-Assist mit Fußgängererkennung und Verkehrsschilderkennung.

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Antrieb

Beim Motor vertraut Ford in Europa weiterhin auf den EcoBlue-Vierzylinder-Diesel, der für den „neuen“ Edge in zwei Leistungsstufen zur Verfügung steht, und über einen SCR-Kat und AdBlue-Einspritzung verfügt. Der Biturbo mit 2,0 Litern Hubraum entwickelt nun eine Leistung von 238 PS – bislang waren es 210 PS. Dieser Vierzylinder tritt erstmals mit zwei verschieden großen Ladern an. Der neue Top-Motor wird ausschließlich mit der neuen Achtgang-Automatik (Wandler) und intelligentem Allradantrieb ausgeliefert. Neben diesem Biturbo-Aggregat bietet Ford den 2,0 Liter großen EcoBlue-Diesel auch in einer 190 PS starken Variante an – bislang: 180 PS. Sie verbindet den Allradantrieb mit einem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe. Bei der Fahrdynamik hebt sich die ST-Line ebenfalls von den Standardmodellen ab. Sie verfügt über eine auf die sportliche Gangart abgestimmte Radaufhängung. Die optionale Adaptiv-Lenkung passt die Lenkübersetzung kontinuierlich der aktuellen Geschwindigkeit an.

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Verfügbarkeit

Die Markteinführung des „neuen“ Edge in Österreich ist für das vierte Quartal geplant - also erst gegen Ende des Jahres 2018. Die Verkaufspreise werden laut Ford rechtzeitig bekanntgegeben.

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